Überbeeindruckt. Tag einunddreißig.

Wanderung31_WegweisererGanz nebenbei: Den Text der Gedenktafel auf dem Weg zur Hackel-Hütte fand ich schön. „Johann Stüdl, einer der Gründer des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, rastete hier, 85 Jahre alt, am 26. Mai 1924, auf seiner letzten Bergfahrt.“ Und ich sage jetzt gar nicht, wie toll unaufgeregt und menschlich diese Erinnerung ist. Weil ich nämlich aufpassen muss, dass ich beim Wandern und Reflektieren nicht ins uferlos Sentimentale abrutschte. Jaja, werte Leserin und werter Leser, das ist auch mir aufgefallen, aber was soll ich sagen: Die Berge und ihre Protagonisten sind einfach schön, regen zu Empfindung an und lassen einen emotional nicht aus. Daher mein Rührung-Tsunami der vergangenen Tage.

Da hat der Text gut gepasst, den mir ein Mitwanderer letzten Sonntag aus der bunten Krone riss und den ich nun endlich gelesen habe: Prof. Dr. Gerti Senger schreibt da über „Liebe in freier Natur“. Die stehe laut Umfragen an „vorderster Stelle der erotischen To-do-Liste.“ Von „Kapriolen schlagender Phantasie“ und Wanderung31_Gedenktafel„lockenden, verträumten Waldlichtungen“ schreibt Doktoressa Senger und dass sich „naja“, ihre Begeisterung für diese außerhäusliche Liebe „in Grenzen hält“. Dass ich das nun weiß, dachte ich. Weil sich diese „Outdoor-Version“ des Aktes im „Ernstfall oft als Strafe, verschärft durch hartes Lager“ und „in den Rücken bohrende Wurzeln und Steinchen, herausstellt“, denkt Senger.

An dieser Stelle befiel mich eine sanfte Angst, auf den weiteren 500 Kilometern kein Wurzelchen oder Steinchen mehr übersteigen zu können, ohne an diese Worte zu denken. Aber dann schwenkte Sexpertin Senger doch endlich um: „Ihr seelisches Paradies können Sie beim Wandern finden.“ Na Gott sei Wanderung31_TennengebirgeDank, Reststrecke gerettet. Wegen der Zweisamkeit, sagt Senger. Und weil „alle angesprochenen Sinne“ kombiniert mit einem „Kuss auf dem Rastplatz“ ein „paradiesisches Glück“ sein kann.

An dieser Stelle befiel mich eine unbändige, satte, bohrende und vernichtende Angst, dass es womöglich immer so klingt, wenn einer über das Wandern schreibt. Dass der Schreiber in den Bergen zwangsläufig scheitert, wenn er seine tief empfundenen Eindrücke, Sentiment und Emotion, in schnöde Worte gießen will. Dass sich der Leser dann denkt: Wuki, vollkommen wuki, der Halbhuber.

Da klingelte es in meinem Kopf: „Johann Stüdl, einer der Gründer des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, rastete hier, 85 Jahre alt, am 26. Mai 1924, auf seiner letzten Bergfahrt.“ Freilich, dafür bekommt man keinen Professor verliehen. Aber das sind Worte, unaufgeregt und menschlich. Nur, ganz genau: Darüber wollte ich ja nicht schreiben. Umpf.

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Wanderung31_ErschöpfungTag 31 (31.7.2009): Werfenweng – Dr. Heinrich Hackel-Hütte – Aualm – Lungötz. Ganztags sonnig mit Wolken, recht heiß, die angekündigten Gewitter blieben aus. Schöne Wanderung an den südlichen Hängen, am Schluss am südlichen Fuße des Tennengebirges, oft gute Blicke auf dessen Scharten, aber auch in die Ferne zurück und auf den Gosaukamm. Fünfeinhalb Stunden unterwegs, davon viereinhalb auf den Beinen. Tipp des Tages: Zwischen Jochriedel und Lungötz geht man durch das Truppenübungsgebiet Aualm. Auch dort erkennt man den friedliebenden Zustand unseres Bundesheers, erinnert das Gebiet doch an einen Nationalpark. Sehr schön.

Wanderung31_NikoSprungDie klitzekleine Blase (linke große Zehe oben) strafe ich mit Ignoranz. Schon wieder Feier-Abend, diesmal sanfter: Mitwanderer Michi H. und Laszlo verlassen mich, zu dritt tranken wir eine Flasche Wein, alleine rauchte ich zwölf Zigaretten Скайп для мобильного. Zu Hund Niko Poldis großer Freude gibt es bei der Aualm einen kleinen, sauberen Teich. Er ist gesprungen (Hund Niko Poldi springt mit vollem Anlauf vom Ufer Weg und schafft gut zwei Meter), hat sich geschüttelt und im Gras gewälzt, dazu harmonisch gebellt. Wir hatten unser Gaudium.

Wanderung31_NikoNachSprung



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 Axel Halbhuber am 02.08.2009  |   7 Kommentare

Antworten. Tag sechsundzwanzig.

Wanderung26_MitwandererMichiMitFreundZur Klarstellung: Die Berge zwischen Lofer und Maria Alm haben in punkto Handyempfang bei den Lechtaler Alpen gelernt. Nur deswegen konnte ich die werte Leserinnen- und Leserschaft über die vergangenen drei Tage noch nicht informieren. Und genau deswegen häuften sich in den Kommentaren die Fragen. Und eben deswegen ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Antworten.

  • Am zweiundzwanzigsten gewanderten Tag meiner Reise ist dem Himmel der Regen ausgegangen. Es war ganztags trocken. Was wieder einmal Wanderung26_BlickLofererSteinbergebeweist, dass Petrus auch nur mit Wasser kocht.
  • Die vom Weitwanderweg-Führer vorgeschlagene Tagesetappe Lofer – Ingolstädter Haus halte ich schlicht für größenwahnsinnig. Selbst wenn man den Weg direkt geht, was wir ob des Naturjuwels Strohwollner Schlucht nicht getan haben, können einem die Füße das am Ende des Tages nicht verzeihen.
  • Außerdem bleibt man dann zu kurz in Hirschbichl. Wer dort länger sitzt, wird früher oder später von dem Mann, der einst Dienst am hiesigen Grenzübergang versah, einen gejodelt bekommen. Nein, das kann er nicht und ja, der Mann ist verhaltensauffällig. Aber: Solche Menschen zu treffen, die Mitteilungsbedürfnis und Dachschaden auf solch Wanderung26_GoldiFansympathische Weise vereinen, ist eine Bereicherung. Dachschaden ist zu hart? Der Mann hat mitten auf der Straße zehnmal einen Skispringer imitiert und dazu „Andi Goldberger“ geschrien. Dann hat er gejodelt.
  • Über Sex spricht man nicht, nicht einmal in den Bergen. Nur soviel: Zur Brautschau lohnt sich der Aufstieg nicht, weil die Frauen in der Unterzahl, meistens mit dem Mann ihrer Begierde und am nächsten Tag immer weg sind.
  • Hund Niko Poldi hat gar nichts gegen Würsteln. Weil ich aber gestern im Wanderung26_LeimbichlGräbenOrt war, eilte ich in den Supermarkt. Der bot Hundefutter nur in Industriemengen, also kaufte ich für Niko Poldi Katzenfutter. Hund Niko Poldi hat gar nichts gegen Katzenfutter.

Tag 26 (26.7.2009): Lofer – Strohwollner Schlucht – Hundalm – Leimbichlgräben – Hirschbichl. Sonnenschein, punkt! Wir hatten beschlossen, den geplanten Ruhetag in Lofer zu opfern, um die mörderische Neun-Stunden-Etappe Lofer-Ingolstädter zu zerbrechen. Bevor sie nämlich uns bricht. Weil dann aber nur vier Stunden Gehzeit blieben, haben wir uns für eine Umgehungs-Fleißaufgabe entschieden. Ja, das klingt wuki für einen, der von Bregenz nach Wien geht, aber so ist das Wanderung26_KühlenUndWaschenhalt. Fazit: Sechs Stunden unterwegs, davon gut fünf auf den Beinen. Tipp des Tages: Fleißaufgaben und Weitwanderungen verhält sich wie Schokolade und Chili: anfänglich komisch, aber doch irgendwie mmmmh.

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Hund Niko Poldi geht es saugut. Er liebt den Berg und der Berg liebt ihn. Was mich wirklich begeistert: Er läuft immer ein bisschen vor zum Gruppenersten, dann wieder zurück, um zu sehen, ob es allen gut geht. Und gestern dann der Hammer: Er kommt zurück, ich sitze, um kurz zu rasten. Er läuft aufgeregt her und schleckt mir das Gesicht ab. Niko Poldi kümmert sich um mich. Ich liebe diesen Hund.



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 Axel Halbhuber am 29.07.2009  |   Keine Kommentare

Superlativ günstig abzugeben. Tag dreiundzwanzig.

wanderung23_nikowasserDer Aufstieg von Erpfendorf über den Gernkogel auf das Straubinger Haus ist von der Sorte „wahrscheinlich der anstrengendste, den ich je gegangen bin”. Und eben das ist multipler Blödsinn. Weil nämlich: Einerseits waren Sie, geschätzter Leser, bei noch keinem Aufstieg meines Lebens dabei, auch nicht beim Erpfendorfer. Und können ihn also genauso wenig nachvollziehen wie alle anderen Axel-biografischen Aufstiege. Andererseits war er natürlich auch nur der anstrengendste meines Lebens, solange ich in ihm verhaftet war, kaum oben war es halb so schlimm. Was bleibt ist die zwanghafte menschliche Neigung zum unerklärten Superlativ.

Immerzu war es bei uns „der schönste Urlaub”, „das beste Essen”, „der schlimmste Moment”, „der tollste Sex”… Dieses unqualifizierte Bewerten wanderung23_igaaufschmalemwegtreiben dir die Berge aus. Ein Beispiel? Der kometenhafte Aufstieg ab Erpfendorf war idyllisch, weil durch den Wald und über steile Wiesen. Er war voller Überaschungen, weil Bach-Schwimmbecken und verfallene Almhütten. Er war unberechenbar mühsam, weil Hitze ohne Wind. Und ja: Er war unfassbar anstrengend, weil gut 700 Höhenmeter ohne Umschweife. Aber der anstrengendste? Ob mehr Schweiß floss als bei allen anderen davor und danach? Weiß ich nicht, ist auch egal. Es gilt, sich auf die Eigenschaften zu konzentrieren. Andere Anstiege waren lehmig, verregnet, rutschig, hinterlistig. Und was weiß ich, welcher da der mühsamste war.

Worauf ich hinaus will? Deinen beschwerlichsten Weg von gestern kannst du meistens heute gleich in den Erinnerungspapierkorb legen. Deshalb musst du den Dingen einen Namen geben. Und ja, richtig: Das ist wanderung23_eggenalmstraubingerhaus1wieder so eine Erkenntnis fürs Leben. Statt ein Erlebnis mit der Farblosigkeit eines namenlosen Superlativs kaltzustellen, lieber einmal sagen, wie Urlaub, Essen und Sex genau waren. Nicht nur best- und tollst-. Geben wir unserem Leben Namen und Farben.

Folglich: Der Gernkogel-Aufstieg von Erpfendorf war so anstrengend, wie kerzengerade hinauf eben ist. Ich würde ihm ein sattes Rot geben. (Aber im Übrigen ein großartiger Weg, lassen Sie sich nicht von den Einheimischen abschrecken und die alternative Forststraße einreden!) Als ich dann auf dem Straubinger Haus saß und der Schweiß getrocknet war, blieben nur die Bilder im Kopf: Blick auf das Unterland, das Kitzbüheler Horn und bis in die Hohen Tauern. Und, ach ja: Abends fegte dann ein Unwetter über uns, wanderung23_hagelkornwahrscheinlich das schwerste Unwetter meines ganzen Lebens…

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Tag 23 (23.7.2009): Stripsenjoch Haus – Kaiserbachtal – von Griesenau bis Erpfendorf per Taxi (nein, ich gehe keine Straßenkilometer mehr…) – über Gernalm-Steig zum Straubinger Haus. Sehr sonnig am Tag, Weltuntergang am Abend: Gewitter und 20 Minuten Hagel, danach Winter-Wonderland. Die Nachrichten verrieten aber, dass es anderswo in Österreich noch schlimmer war, trotzdem: Für den Berg Abenteuer genug. Trotzdem: Ein großartiges Erlebnis, vom Trockenen aus. Und noch immer kein gänzlich trockener Wandertag seit 1. Juli. Acht Stunden unterwegs, davon sechseinhalb auf den Beinen. Tipp des Tages: Schwierige Wege gehen, die Herausforderung suchen.
Die zwei Blasen sind Geschichte, die Gegenwart gehört einer aufmüpfigen Unterhornhaut-Blase an der rechten Ferse. Elf Zigaretten geraucht, der wanderung23_hagelRotwein vor dem Bettgang wird langsam zur ständigen Einrichtung.
Weil die Frage in einem Kommentar auftauchte, wo Hund Niko Poldi schläft: Der gute Wauwau und ich pflegen derzeit einen Disput um das Thema. Niko Poldi findet, mein Bett ist auch sein Bett. Ich verhalte mich dann wie folgt: Ich blicke ihm streng in die Augen, er schaut interessiert zurück живой цветок. Damit bin ich meist sicher, dass er seine Lektion gelernt hat und lasse ihn im Bett. Nein, das gehört sich nicht, aber das weiß er ja offensichtlich.

In eigener Sache: Danke, liebe Bergrettung, die ihr mich so toll auf eurer Homepage begleitet…!



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 Axel Halbhuber am 26.07.2009  |   Ein Kommentar

Und ewig lockt das Häusl. Tag vierzehn.

wanderung14_forststraseIch habe lange überlegt, ob ich über meine erotische Ausstrahlung oder Stuhlgang schreibe, beides Abfallprodukte meiner Langwanderung. Ich hatte gestern viel Zeit zu überlegen, den ganzen langen Weg von Biberwier nach Leutasch. Der ist nämlich in der Tat ein „leichter Spazierweg”, also ohne Ablenkung, erinnert er doch in Gefälle und Ebenmäßigkeit an den Trott einer Einkaufsstraße. Das Publikum ist dementsprechend mehr Kinderwagen und Krückstock, was ich wirklich genossen habe: Nach all den Lechtaler Fexen endlich Menschen, die in die Berge gehen ohne ihre Grenzen im Tal zu lassen. Die genau dort sind, wo sie hinwollen. Und hingehören: An den Füßen der Berge, zwischen Mieminger Kette und Wettersteingebirge statt obendrauf. Menschen, die keinen Gipfel brauchen und erkannt haben, dass ein Berg auch von 1400 Höhenmetern aus imposant aussieht.

wanderung14_weidetafelFür das Thema „erotische Ausstrahlung” spricht die immer wiederkehrende gleiche Begebenheit: Ich überhole Wanderer und vor allem -innen mittlerweile, als ob sie stünden, ach was: als ob sie langsam rückwärts gingen. Wenn ich so an ihnen vorbeifliege, merke ich weibliche Blicke in meinem Sog. Erzähle ich von meinem brachialen 1200 Kilometer-Weg, schlagen Frauen auf der Hütte stellvertretend für ihr Dekolleté ihre Augen auf. Ihre bewundernden Fragen verleihen mir Heldenhaftes. Dabei rücken sie langsam und nur wenig von ihren mitwandernden Männern ab und degradieren sie zu männlichen Mitwanderern. All diese Indizien meiner gewonnen Unwiderstehlichkeit sind für das Publikum kaum zu merken, für mich aber mit jedem zusätzlichen Tag meiner sexuellen Abstinenz deutlicher. Und es kümmert mich gar nicht, ob das vor allem an meinem schweißnassen T-Shirt liegt oder an meiner Schmutzigkeit. Ob es der intellektuelle Weitblick ist, der mich umgibt oder der testosteronschwangere Dunst.

wanderung14_lusternekuheAls ich dann über die planierte Forststraße an Almen vorbeizog, schien mir sogar eine Kuh nachzublicken. Eine besonders schöne, mit besonderen Augen. Mit großen, lüsternen Augen. Da dachte ich in mir, es gibt bessere Themen: Dauergehen, werte Leserin, treibt Stoffwechsel und schlussendlich Stuhlgang zu ungeahnter Regelmäßigkeit. Bis zu zwei Sitzungen pro Tag. Unwiderstehlich.

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Tag 14 (14.7.2009): Biberwier – Ehrwald – Gaistal – Leutasch. Viel Sonne, wenige Wolken, Regen erst nach der Ankunft: Gutes Wanderwetter, wenn auch etwas schwül. Idyllischer Spazierweg zwischen Wettersteingebirge und Mieminger Kette, eignet sich für Mountainbiketouren und Familien: Sechs Stunden unterwegs, davon fünfeinhalb auf den Beinen (alleine mache ich ja wanderung14_ehrwaldalmkaum Pausen). Tipp des Tages: Die Touristenbastion Ehrwalder Alm schnell verlassen! (dort wird gerade der Stausee vergrößert: „Wir bauen für Sie das neue Ausflugsziel.” Aaaaaaargh!) Dafür Zeit reservieren, um kurz vor Leutasch die Füße in die gleichnamige Ache zu hängen. Paradiesisch! Keine Blase, neun Zigaretten geraucht, abends schon wieder Wein getrunken (Willkommensachterl Mitwanderin Claudia).
Hund Niko Poldi, ich vermisse dich. Das wäre heute deine Strecke gewesen: Viel Bach, kaum Stein!wanderung14_leutscherache



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 Axel Halbhuber am 15.07.2009  |   4 Kommentare

Zweiter Tag: Gratwanderung.

wanderung2_freschen„Einen Gipfel zu bezwingen ist schöner als ein Orgasmus”, hat eine Freundin einmal gesagt. Und so verdutzt ihr Freund ¬ ihr damaliger ¬ da geschaut hat, so recht hatte sie. Sie widersprechen, werter Leser? Waren Sie gestern am Hohen Freschen dabei, als fünf Menschen aus dem Flachen den Binnelgrat bezwungen hatten oder ich? Adrenalin und Endorphin machen Liebe und das alles ganz langsam und zum Genießen. Bis man auf den Gipfel kommt.

Na eben.

wanderung2_freschen2Dass der Weg von Kehlegg zum Binnelgrat für durchschnittliche Zu-Fuß-Menschen der geschmeidigere ist als jener über Bödele – Dornbirner First – Mörtzelspitze – undundund, verschweigen die Vorarlberger. Verständlich, sie sehen im Binnelgrat auch nicht mehr als einen hohen Gehsteig. Dabei ist er uh ah, beiderseits geht es tief genug hinunter, dass unten die Hölle beginnen könnte. Ein Schritt nach dem anderen. Konzentration auf den Weg, keine Ablenkung. Jeder Fehltritt wäre der letzte. Genau das ist es: Der Binnel ist nicht nur ein Grat. Er ist eine Gratwanderung. Angst und Freude auf vierzig Zentimetern Wegbreite. Wann hat man beim Sex je soviel zu verlieren? Oben angekommen ist es ähnlich: Man sieht die Welt und hat das Gefühl, sie dreht sich nur um einen selbst. Und manche rauchen eine.

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wanderung2_freschen31Wir haben uns trotzdem mit dem Wegkommen beeilt, das Wetter rollte mit lautem Donner von Westen heran. Da will man nicht kuscheln, sondern diese zwölf Stunden lange, 29 Kilometer weite und knappe 2500 Auf- und Ab-Höhenmeter anstrengende Tagesetappe beenden. Und was soll ich sagen: Nach kurzem Stopp am Freschenhaus waren die verbleibenden drei Stunden nach Damüls wie eine Wanderung am Grat. Und das Gefühl am Ziel war wie am Freschen. Nur ohne Gipfel.

Tag 2 (2.7.2009): Kehlegg (Gasthaus Firstblick) – Hoher Freschen – Damüls. Sonnig, schwül, spätes Gewitter. Monstertour: Zwölf Stunden unterwegs, davon neuneinhalb auf den Beinen. Tipp des Tages: Früher Aufbruch (halbacht ist fast zu spät, vom Freschenhaus bis Damüls ist es schon noch weit! Eine abklingende Blase (kleine Zehe links), neun Zigaretten geraucht.

Traurig: Hund Niko Poldi humpelt, er scheint überanstrengt zu sein.



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 Axel Halbhuber am 04.07.2009  |   4 Kommentare