Wir Spitaler wir. Tag zweiundvierzig.

Wanderung42_SpitalDomDie Wanderung von Spital am Pyhrn nach Admont muss phantastisch sein. Keine lange Etappe mit überschaubar vielen Höhenmetern und toller Streckenführung zwischen den beeindruckenden Bergen Bosruck und Großer Pyhrgas. Allein: Ich ging sie heute nicht, sondern schob einen weiteren Ruhetag ein. Weil einerseits mein Rücken wundgerieben ist und Pause braucht. Und ich andererseits zu verkühlt bin, um das noch zweieinhalb Wochen mitzuschleppen. Das Merkwürdige dran: Es ärgert mich, ich möchte gehen. Nein, das hätte ich mir vor eineinhalb Monaten nicht gedacht. Jeden zusätzlichen Tag außerhalb der Wanderschuhe werde ich mit einem Kirchenkerzerl feiern – so habe ich mir das gedacht. Aber dass ich stinksauer im Bus nach Admont sitze, nicht.

Gut, dass mir am Weg zur Bushaltestelle in Spital am Pyhrn der Herr Pfarrer über den Weg lief. Denn so kämpfte sich eine Geschichte wieder in die erste Reihe meines Hirns, die mir am Vortag zugetragen wurde: Dieser Herr Pfarrer brachte die Spitalerin Gerlinde Kaltenbrunner zum Bergsteigen, als sie bei ihm in der Jungschar und Ministrantin war. Genau: Die Gerlinde Kaltenbrunner, die schon auf urvielen Achttausendern war. Die vor einer Woche zum zweiten Mal bei der Besteigung des K2 aufgab. Und die gerade deswegen eine der erfolgreichsten Bergsteigerinnen ist: Weil sie immer zurückkommt. Weil sie Wanderung42_Rückennicht übertreibt und deswegen alles verliert. Weil sie vor der Grenze „Stopp“ sagt. Weil sie ankommt, mit oder ohne Güpfi.

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Nein, natürlich vergleiche ich mich hier nicht mit der Kaltenbrunner. Aber ich tröste mich mit ihr. Schließlich fühlte ich mich in Spital am Pyhrn auch sehr wohl.

Tag 42 (11.8.2009): Spital am Pyhrn – Admont, per Bus über Liezen. Wechselhaft, kaum Sonne, gelegentlicher Regen. Tipp des Tages: Nicht ärgern.

Keine Blase, woher auch? Einige Zigaretten geraucht, kein Alkohol. Hund Niko Poldi mag nicht mehr ruhen, im Gegenteil: Er ist unruhig насос для канализации. Hund Niko Poldi will gehen, sich in Almwiesen wälzen und Seen bespringen. Ich kann dich verstehen, mein Lieber. Zum Trost bekommst du Pansensticks.

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 Axel Halbhuber am 13.08.2009  |   9 Kommentare

Kärnten, ein Nachtrag.

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 Ich habe es schon erwähnt: Von Sonntag bis Dienstag weilte ich in Kärnten. Nämlich eines der beiden Bundesländer, das nicht auf meiner Wanderroute liegt. Ja, das andere ist das Burgenland und nein, da braucht jetzt niemand blöd zu lachen, Berge und so, haha. Ich gehe schließlich am Ende auch durch Wien. Wenn ich schließlich am Ende durch Wien gehe…

Auf die Diskussion, ob drei Tage Kärntenberg vor einer zweimonatigen Wanderung über Österreichberg sinnvoll sind, lasse ich mich jetzt schlicht nicht ein. (Soll heißen: Ich zweifle ja eh selbst) Aber ich traf in Kärnten auch die Bergrettung. (Weil Wanderung in Kärnten gleich Presseeinladung der Generali, die wiederum die Bergrettung fest sponsert, die dafür wiederum einmal im Jahr Wirtschaftsjournalisten an Seil und Haken auf einen Gipfel geleitet.) Für mich eine gute Gelegenheit, Tipps einzuholen und Strecken zu besprechen. Ernüchtert zu werden, hinterfragt zu sein. Gute Wünsche und neidische Blicke mit auf den Weg zu bekommen. Oder einfach nur Hinweise, was denn im Rucksack sachdienlich sein könnte. Und was vertrottelt schwer und sinnlos.

Also habe ich gestern, dem Dienstag vor dem großen Start, ein bisschen umzupacken gehabt. Und jetzt eine großartige Möglichkeit, den obligaten und viel geforderten „Was ich alles im Rucksack habe”-Eintrag zu verfassen. An dieser Stelle sei all jenen gedankt, die mir in den vergangenen Monaten geraten haben: „Nimm das und das mit. Das hat eh kein Gewicht.”

Miteinander hat es 15 Kilo. Alle Ratschläge hätten 150.

  • Steigeisenfeste Berg- oder leichte Trekkingschuhe. Wechselweise ein Paar am Fuß, eines im Rucksack. Der übrigens 70 Liter fasst.
  • Drei Paar Wandersocken, zwei davon dünn, eines mitteldick. Dazu Folgendes, und das gilt für alle Gewandutensilien: Es ist selbstverständlich mühsam und auch ein bisserl grauslich, täglich ein Paar zu tragen und das andere, soeben im Waschbecken ausgewaschene, zum Trocknen am Rucksack baumeln zu lassen. Es ist aber viel grauslicher (die hier notwendige Steigerungsstufe zu mühsam fällt mir nicht ein), noch mehr Kilo Gewand in den Rucksack zu pferchen.
  • Zweieinhalb Leibchen. Zwei Halbfunktions-Polos (aus einem Stoff, der das abgesonderte Schweiß-Flüssige nicht völlig aufsaugt) und ein Vollfunktions-Shirt. Das ist so wenig, dass es nur halb zählt.
  • Die Hose ist an den Beinen, nicht im Rucksack.
  • Drei Boxershorts. (Kein Wort!) Zwei eng anliegend, eine weiter geschnitten. (Kein Wort!)
  • Ein Fleece und eine Bergjacke, ineinander verzippbar (tolles Wort: verzippbar, verzippbar, verzippbar).
  • Teleskop-Wanderstöcke, oh ja, sehr wichtig.
  • Eine Haube, Handschuhe, röhrenartiges Hals- und Kopftuch. (Das ist total in, sagt man. Im Fachgeschäft)
  • Eine digitale Spiegelreflex, dieses HP 2140-Mini-Notbook (formvollendet, funktionell und federleicht), meinen Orange-Datenstick (formvollendet und federleicht), ein GPS (ohne Wanderkarten darauf, bitte kein Wort!) und natürlich alle Ladegeräte dazu. Alleine das würde einen Esel rechtfertigen, lieber Auftraggeber.
  • Ein Klettersteig-Set. Zur Sicherheit auf ausgesetzten Wanderwegen. (Einigen wir uns einfach darauf, dass Schwindelfreiheit immer eine Frage der potentiellen Absturzhöhe ist)
  • Biwacksack, Gamaschen & Regelschutz (für echten Rock n Roll-Rain), Hüttenschlafsack, Erste Hilfe-Klumpert, das nötigste Waschzeug (Bürste, Pasta, Nagelschneider, klitzekleines Duschgel, aus)
  • Wandkarten. Ja, trotz GPS. Romantik muss sein
  • Einen Schuh für den Hund. (Jaja, sehr witzig. Das kam so: Hund patschen2Niko Poldi ist bei mir nur auf Patchwork. Seine Fulltime-Besitzerin hat im Internet vier formschöne Pfotenschoner für schlimmen Untergrund wie Geröll besorgt. Hundert Euro. Ich habe sie in Kärnten ausprobiert: Hund Niko Poldi ist gegangen wie eine hüftkranke Giraffe und hat auch so gewinselt. Der eine Patschen ist der Kompromiss. Falls er sich verletzt.)
  • Pfeiferl, Sonnencreme, Taschenmesser. Müsliriegel vom Feinsten (Danke, Frau Coach!). Den Rest vergesse ich im Sinne der kurzweiligen Lesefreundlichkeit.
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Nur eines noch: Den Alpenvereinsausweis und den Nachweis, Bergrettungs-Förderer zu sein. Weil diese Mitgliedschaften eventuelle Bergekosten decken. Schlechtes Karma? Werter Leser, seien Sie nicht naiv!



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 Axel Halbhuber am 01.07.2009  |   9 Kommentare

We have a dream. So yes, we can.

Ich wollte gestern an sich über meine finale Pack-Schlacht schreiben. Ich wollte. Den ganzen Tag über. Aber was soll ich sagen: Wenn man die Behausung auflöst. Wenn man den Rucksack, den man seit Wochen vor sich herschiebt wie einen kasachischen Kärntenurlauber mit schiefer Nase (sprich: von einem Eck ins andere stellt), endlich doch packt, aber nur weil man muss. Wenn man noch eine Reservierung für die ersten Hütten am Weg und noch ein Rezept für ein entzündungshemmendes und schmerzmilderndes Medikament ertelefonieren muss. Dann kommt man nicht zum Schreiben.

Auch nicht zum Luftholen, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich bin dann gestern Richtung Kärnten gefahren, aber nur bis Graz. Auf dem Weg noch Freunde besuchen, quasi letztes Abendmahl. (Das ist jetzt stilistisch ein bisserl von Wolf Haas gestohlen, quasi Entschuldigung) Und jetzt kommt es: Ich schreibe gar nicht übers Einpacken. Gar nix über meine unfassbare große Freude, dass mein hin-, her- und fast abgeschobener Rucksack samt Technik (digitale Spiegelreflexkamera, GPS, Handy und Mini-Laptop – hier übrigens ein kurzes aber inbrünstiges Hoch auf das HP 2140 Mini-Notebook: formvollendet, federleicht und saugut, sowie auf den Datenstick von Orange: formvollendet, federleicht und saugut. Natürlich alles samt stromversorgendem Kabelsalat) völlig überraschend nur unfassbar leichte 12,3 Kilo wiegt. (also pro Wandertag nur 0,246 Kilo, ja natürlich ist das falsch gerechnet, liebes Lesermathegenie, es sind vielmehr 615 Tageskilo, aber ehrlich, was macht da jetzt mehr Lust aufs Wandern?) Gar nix über die 15 Zentimeter Restplatz im Rucksack, obwohl sogar die schwereren Bergschuhe und das gesamte Notfallsbiwak-Klettersteig-Sicherheitshalber-Das-Auch-Noch-Equipment schon drin sind. Ich schreibe lieber über besuchte Freunde.

bauernhof_harald1Die haben sich dereinst kompliziert verliebt, er Wien, sie Graz. Er pendeln, sie doppelt alleine erziehend. Er Lehrer, sie Doktoressa. Er frische Trennung für die Liebe. Dann haben sie gemeinsam einen alten Bauernhof gekauft. Alt im Sinne von Planierraupe, nicht im Sinne von Roseggers Waldheimat. Damals war Herbst 2006. Jetzt gibt es dort Pferd, Gänse, Hühner, eine Kuh (die übrigens am Muttertag kalbte), aber auch neue Wandteile (wo das alte Holz vermorschte), ein repariertes Dach, ein Badezimmer, eine Stube mit mühsam eingezogenem uralten Holzpfosten als Deckenträger, Pflastersteine vor der Türe, eine schnieke Edelstahl-Küche. Aber nicht, dass man jetzt glaubt: Beide arbeiten nach wie vor in ihren Jobs, sie gehen allen Pflichten total nach. Aussteiger sind sie höchstens nach Dienstschluss. Ach ja: Und davor, manchmal ab fünf Uhr morgens.

Der Punkt ist: Sie machen es. Sie leben den Traum. Sie haben den Bauernhof nicht nur gekauft, sie machen ihn zu ihrem Leben. Andere wollen es machen und reden am Ende davon, wie toll es gewesen wäre. Einen Bauernhof kaufen, eine Weltreise machen, mit den Walen schwimmen, ein Iglu bauen, ein Instrument oder eine fremde Sprache lernen, wasauchimmer: Im eigenen Wunsch vollkommen und restlos aufzugehen, das ist doch mal ein Motto fürs Stammbuch.

Proklamation: Ich verabscheue das Könnte und plädiere für das Tun.

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Jetzt sitze ich wieder im Auto, diesmal bis Kärnten. Das verwirklichte Idyll hinter mir. Meinen eigenen Traum vor mir. Der Rucksack neben mir. Er ist derzeit fast mein bester Freund. Wäre da nicht Hund Niko Poldi. Der tut übrigens so, als ob ihm wurst wäre, was da auf uns beide zukommt, daher auch nichts dazu sagt. Aber das Glänzen in den Augen, das verrät ihn.



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 Axel Halbhuber am 28.06.2009  |   13 Kommentare

Mein reduziertes Leben. Oder: Niko lebt.

Um die Entrüstungsstürme einzudämmen: Natürlich lebt Hund Niko. Und er hat es in den sechs Jahren Hundsein zu Menschlichem gebracht. So wie jeder Hund irgendwann in einer Kommunikationsnische mit seinem Besitzer landet: Er legt den Kopf schief, wenn er nicht versteht, er streckt den Hals, wenn er etwas hört. Er grummelt, wenn es ihm zuviel wird und bellt vergnügt, wenn noch mehr geht. Er fordert, verneint, gibt Nähe und hat Angst. Ich liebe diesen Hund Niko. Und ja, mir scheint, er liebt mich auch.

Das musste gesagt sein, denn seit meinem gestrigen Eintrag wollten mich einige dem Höllenhund zum Fraß vorwerfen. Weil ich Hund Niko so nüchtern beschrieben habe.

Nur Hund Niko hat wie immer nichts dazu gesagt.

Natürlich haben mich all die Empörten gestört. Beim Packen. Schließlich reise ich nach der Österreich-Durchwanderung einmal um die Welt, ein Jahr lang. Aber das ist eine andere Geschichte. Nur eben soviel: Insgesamt werde ich 15 Monate weg sein. Für so lange Zeit, gibt man alles auf, auch die Unterkunft.

Eine Freundin, die mich gestern auch gestört hat, tat es nicht wegen Hund Niko. Sondern nur so.

how is life? hat sie geskypt.

ich packe es in kisten.

wieviel kisten hat dein leben?

dank trennung, rückzug in die untermiete und wohnungsbrand gar nimmer viel. es ist ein reduziertes leben, sehr gut.

chaos1

 Sie sagte dann nichts mehr. Denn sie kennt die Geschichten dazu. Die Geschichte von der großen Wohnung, die ich vor zwei Jahren nach einem Liebesaus verlassen habe. Um von einer lieben Freundin (again platonisch) in Untermiete aufgenommen zu werden. Sie kennt die Geschichte, wie es ist, von 100 Quadratmeter auf 12 umzuziehen. Und ich habe ihr damals berichtet, als die Wohnung, in der diese 12 Quadratmeter als Zimmer versteckt sind, abgebrannt ist. Und wie wenig da von 12 Quadratmetern übrig bleibt.

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Will sagen: Meine Sachen stehen seit zwei Jahren strategisch verteilt: In Kellern, um auf eine größere Wohnung zu warten. In meinem kleinen Kämmerlein, um mir auf die Nerven zu gehen. Oder im Himmel für Brandopfer, um mir erst recht nicht abzugehen.

Und jetzt reduziere ich gerade weiter. In einen Rucksack passen keine 12 Quadratmeter.



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 Axel Halbhuber am 24.06.2009  |   7 Kommentare