Über 2000 Höhenmeter ist man per Du. Vor allem mit dem Leben. Hier oben begegnet man sich aufrecht, aber nicht untertänig. Auch dem Leben gegenüber nicht. Und deswegen kannst du hier schon mit 25 eine breite Brust haben. So wie Fischerhütten-Wirt Michi. Der steht sowas von im Leben und gestern Abend am Otto Haus stand er vor mir: „Bist du jetzt der Axel? Ich hole dich ab und geh morgen mit dir auf meine Hütte rüber.“
Ich gebe zu, das hat mich dual gefreut: Der Wachthüttelkamm war mir als Abstiegsteig nicht geheuer, da gleicht ein eingeborener Hüttenwirt und
Bergretter schon einiges im Kopf aus. Noch am Otto Haus haben wir darüber geredet und kamen über die Sätze „jaja, ich bin schon schwindelfrei“ über „solche Wege sind halt auf der Karte schwierig zu bewerten“ recht bald zu der alten Diskussion um die Einschätzung von versicherten Steigen im Besondern und die Frage, wer soll Bergsteigen, wer soll wandern und wer lieber gar nichts im Allgemeinen. Aber das gehe ich hier nun nicht nochmal durch. Viel wichtiger: Es hat mich zweitens gefreut, weil Michi ein ganz Netter ist. Was ich aber zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wusste.
Erst heute hatte ich Zeit, das zu bemerken, 1100 Meter im Ab- und 1500 im Aufstieg lang. Auf denen mir Michi immer wieder etwas erzählte, über das Höllental zum Beispiel: „Da gab es den Hübner, das war der erste, der sich da rein getraut hat. Über den gibt es ein Buch, das war das erste, das ich gelesen habe. Weil sonst hab ich als Kind nicht so unbedingt lesen müssen. Überhaupt war das mit den Lehrern so eine Sache.“ Wir tauschten Lausbuben-Geschichten aus, denn auch der Blogschreiber Ihres
Vertrauens, liebe Leserinnen und Leser, war kein Vaserl. „Aber heute kommen meine alten Lehrer mich auf der Hütte besuchen. Ich sage immer: Du musst im Leben einen Schmäh haben und rechnen können.“ Michi hat einen Schmäh. Wenn er über den Schneeberg redet. Seinen Schneeberg, den er in guten Jahren bis zu 70 Mal bestiegen hatte. Wenn er über Bergrettungseinsätze und Selbstüberschätzung der Menschen spricht. Und am meisten, wenn er über seine Kathi erzählt, seine 22jährige Freundin, die mit ihm die Hütte betreibt. Die immer wieder angerufen hat, während wir am Weg waren. Weil sich eine Aushilfe vorstellen gekommen ist. Oder eine Frage betreffend der Baustelle aufgetaucht ist, die Fischerhütte bekommt gerade Wasser und Kanal. „Sie vermisst mich auch und macht sich halt auch Sorgen“, sagte Michi.
Bei solchen Sätzen ist Hüttenwirt Michi sanft und überzeugt. Bei anderen Geschichten ist er direkt und bestimmt. Wenn er etwa über die Schwierigkeiten, eine Hütte auf 2049 Meter zu führen, redet. Oder Geschichten erzählt, was ihm
da oben alles unterkommt. „Einmal hat eine Frau angerufen und gefragt, ob eh Wind ist. Sie möchte gerne die Asche ihres verstorbenen Vaters am Schneeberg verstreuen.“ Oder ein Anrufer, der sagte, er möchte nun einmal eine Skitour auf dem Schneeberg machen. Und also wissen, wo man sich da die Ski an- und wo wieder abschnallt? „Na wir schnallen sie an, wenn der Schnee anfängt und ab, wo er aufhört. An manchen Tagen rufen hundert solche Leute an, da wirst deppert.“ Aber das hat Michi im Griff. Solche Anrufer im Besondern und das Leben im Allgemeinen.
Nur wenn ihn bei knallvollem Hüttenbetrieb wieder einmal ein Gast herholt und fragt: „Wie wird man eigentlich so ein Aussteiger?“, dann könnte er ihn am liebsten von seinem Schneeberg werfen. Tut er nicht, sondern sagt stattdessen: „Ich habe vier Angestellte, eine sauschwierige Logistik und arbeite sechs Monate wie ein Viech. Wo bin ich ein Aussteiger?“ Im Übrigen wäre das gar nichts für ihn, denn so gerne mir Michi die 700 Fotos vom vergangenen
Neuseeland-Urlaub mit Kathi zeigen will: „Länger als einen Tag am Strand halte mich nicht aus. Wo wir hinfliegen, muss es auch Berge geben. Und mehr als drei Wochen brauche ich keinen Urlaub.“ Kathi seufzt leise, aber mit dem Blick eines verliebten Mädchens und Michi direkt ins Gesicht.
P.S. Die beiden gaben mir das Zimmer mit Blick Richtung Wien und Michi zeigte mir, wie ich das Bett verschieben soll, um aus dem Fenster nach Hause zu sehen. Ich danke euch beiden. Für diesen Tag und diesen Abend im Besonderen. Und dass es solche wie euch gibt im Allgemeinen.
Tag 55 (24.8.2009): Otto Haus – Wachthüttelkamm – Weichtal Haus/Höllental – Weichtalklamm – Kienthaler Hütte –Hochschneeberg/Klosterwappen – Fischerhütte. Sonnenschein. Achteinhalb Stunden unterwegs: fünfeinhalb auf den Beinen, eineinhalb beim gemeinsamen Rasten und ich alleine eineinhalb am Klosterwappen. Tipp des Tages: Die Fischerhütte im Allgemeinen. Die Gipfelpalatschinken, die Gespräche mit Kathi und Michi, die Atmosphäre da oben und der Blick auf das ganze Land und mein Wien im Speziellen.
Keine Blase. Zehn Zigaretten geraucht, abends zwei Spritzer weiß. Mein lieber Hund Niko Poldi, da hast du heute nichts versäumt, denn nach dem Wachthüttelkamm, den du gepackt hättest, wärest du an der Weichtalklamm gescheitert, senkrechte Eisenleitern und so. Da hätte ich dich schultern müssen, wobei: Das wäre auch ein Spaß geworden. Das holen wir nach. Ich vermisse dich.




anderen Weg gegangen. Ich bin zur Frauenmauerhöhle gegangen. Die ist ganz dunkel und ur gefährlich, haben alle gesagt. Da darf man nicht alleine durchgehen. Aber es steht immer ein Führer davor, haben alle gesagt.
muss oder wieder hinunter und auch den anderen Weg hinaufgehen muss. Aber das wollte ich nicht, weil das ist anstrengend. Ur.
sein Futter immer ein bisschen ausgestreut. Das hätte er wieder gefunden, wenn ich mich verlaufen hätte und mich aus der Höhle gerettet.
anderen Seite aus entgegengekommen, ich habe mich voll gefreut, dass ich ihn höre. Auch der Niko hat sich gefreut. Der Ferdl hat zwei Taschenlampen am Kopf gehabt und eine auf der Hand, weil eine alleine zu dunkel war. Dann habe ich ein Foto von Ferdl und Niko gemacht, aber mit Blitz, da haben Nikos Augen geleuchtet. Beim Ausgang hat schon die Helga gewartet. Sie hat sich ein bisschen Sorgen gemacht, aber es war ehrlich gar nicht arg. Wir haben noch etwas vor der Höhle gejausnet und Ferdl hat Fotos von Niko und mir gemacht. Die sind schön, ich schaue ure schlank darauf aus.
gesagt habe ich: „Ja eh blöd.“
auf der Hütte drei weiße Spritzer getrunken. Was ich an Hund Niko Poldi so toll finde? Wahrscheinlich die Tatsache, dass der schwarze Zottel vollendetes Vertrauen beherrscht. Die Idee mit der Höhle fand er gar nicht so toll. Aber er ging mit mir. Als ich ihn dann im Stockfinsteren Platz legte, um einen Sackgassen-Höhlen-Ast zu überprüfen, fand er das gar nicht toll. Aber er blieb liegen. Warum? Weil er mir total vertraut. Und das verpflichtet mich. Ein gutes Gefühl.
Eine Frage kann ich nicht mehr hören: „Freust dich schon wieder auf die Zivilisation?“ Wir besprechen in unserer heutigen Vorlesung gar nicht, ob man sich prinzipiell auf sie freuen kann, sondern widmen uns der Frage, werte Kolleginnen und Kollegen, was die Zivilisation denn genau ist? Denn zwischen Berghütten und dem Tal verschwimmen die Grenzen der Zivilisation. Oder zumindest die Grenzen ihrer Definition. Oben fehlen einem heiße Duschen, eine Schlafstätte für weniger als zwölf Menschen und selbst zu entscheiden, wann Bettruhe ist. Kommt man unten an, fehlt einem das Oben. Genau: Es ist verzwickt.
Zur Verabschiedung ging ich mit meinen Mitwanderern auf ein Eis. Wir überlegten, was man aus der hübschen Stadt machen könnte. Plötzlich fuhr ein hochzivilisierter Porsche durch die äußerst verlassene Stadt. Es saßen höchstziviliserte Städter darin. Sie hören unzivilisert laute Musik. Ich sehnte mich in genau diesem Moment nach einer Hütte da oben, ohne Dusche. Aber mit viel Gefühl.
Die Wanderung von Spital am Pyhrn nach Admont muss phantastisch sein. Keine lange Etappe mit überschaubar vielen Höhenmetern und toller Streckenführung zwischen den beeindruckenden Bergen Bosruck und Großer Pyhrgas. Allein: Ich ging sie heute nicht, sondern schob einen weiteren Ruhetag ein. Weil einerseits mein Rücken wundgerieben ist und Pause braucht. Und ich andererseits zu verkühlt bin, um das noch zweieinhalb Wochen mitzuschleppen. Das Merkwürdige dran: Es ärgert mich, ich möchte gehen. Nein, das hätte ich mir vor eineinhalb Monaten nicht gedacht. Jeden zusätzlichen Tag außerhalb der Wanderschuhe werde ich mit einem Kirchenkerzerl feiern – so habe ich mir das gedacht. Aber dass ich stinksauer im Bus nach Admont sitze, nicht.
nicht übertreibt und deswegen alles verliert. Weil sie vor der Grenze „Stopp“ sagt. Weil sie ankommt, mit oder ohne Güpfi.
Heute ist es passiert: Am 39. Tag kam eine Hüttengaudi über mich, dass die
Geburtstag feiern. (Sandra und Tom sind Geschwister und wurden beide an einem 12. August geboren. Sandra im Jahr 1976, Tom 1979. So etwas gehört erzählt.) Ich fragte daher schüchtern, ob denn die Rechtssprechung auf der Zeller Hütte mehr „jawohl Euer Ehren“ oder „na schauen Sie, Herr Rat“ ist? Und wie soll ich sagen: Hinter den reschen Fassaden des Hüttenwirtspaares Heidi & Robert stecken weiche Sperrstunden-Kerne. Es kam also, wie man es auf Berghütten selten hat: Gitarre, Wein in Flaschenmenge, Singen und Lachen. Das geht nur, wenn man bis auf eine kleine Gruppe die einzige Gästeschaft ist. Um elf sollte der Zauber trotzdem vorbei sein, wir waren ja auch müde.
schnell:
Ich betrachte die Flasche, in der sicher noch sieben Portionen schlummern: „??????“
dem Wartegg, der die Vorbeiwanderer hereinruft. Da ist die Mostschenke Binder, die einen lockt. Und da ist die Zeller Hütte an sich. Also beim großartigen Frühstückbuffet im Hinterstoderer Edelweiß Alpin Lodge nur nicht g’schamig sein.
„Man muss nicht nur Zeit zum Anschauen haben, sondern die Zeit, es überhaupt zu sehen.“ Mit diesem Satz beeindruckte mich eine der beiden älteren Damen am Hochklapfsattel. Wir waren gerade in einem dieser Kurzrast-Gespräche: Und Sie, aha, von Altaussee, nur so zum Wandern, aha, nein ich gehe länger, ja das ist weit, ja das ist schön, aber kommen wir wieder zu Ihnen. Anfangs plätscherte der Talk mit den beiden. Diejenige mit den viel zu schönen Zähnen verriet, dass sie auf dem Weg zu einer Geschichtenerzähler-Performance am Gipfel des Redenden Stein unterwegs sind. (Ja, toller Name für einen Gipfel, aber er hatte mir nichts zu sagen, als ich vorbei ging.) Und als ich so nachdachte, ob sich aus der Kombination Geschichtenerzähler und Redender Stein ein Wortwitz generieren lässt, kam die andere mit der „Rasten und sich Umschauen ist das wichtigste am Gehen“-Kiste und eben dem Einleitungssatz. Und da schoss sie mir wieder ein,
die Weisheit der Älteren: Sich die Zeit nehmen, eine schöne Blume anzuschauen, ist der Komperativ des Wanderns. Aber superlativisch wandert, wer nicht zufällig auf diese Blume aufmerksam wird, sondern vom ersten Schritt an so geht, dass er sie sieht. Sehen muss. Wow.
Das dritte Treffen des Tages waren Kühe. Verrückte, entsetzlich depperten Kühe. Eine von ihnen sprintete auf Hund Niko Poldi zu, der sich verhängnisvoller Weise auf Weiden gerne an mich kuschelt. Die Kuh sprintete also auf mich zu. Und wenn gefühlte achttausend Tonnen auf dich zusprinten, läuft ein Film in dir ab: Zuerst schießt dir ein, woher das Tote Gebrige seinen Namen haben könnte. Dann überlegst du, wie sich ein Torero mit Wanderstöcken anstellen würde. Und schlussendlich gibst du Hund Niko Poldi den Befehl zu laufen, quasi Ablenkungsmanöver, und der Kuh den Befehl: „Aus!“ Beide gehorchten. Gerade noch. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich niemandem traue, der einen größeren Kopf als ich hat?
hier nicht, der gefühlte Grenzübertritt folgt später. Sonnig mit schönen weißen Kuschelwolken. Zehn Stunden unterwegs, davon achteinbisserl auf den Beinen. Tipp des Tages: Legt die verrückten Kühe in Ketten!
Zur Klarstellung: Die Berge zwischen Lofer und Maria Alm haben in punkto Handyempfang bei den Lechtaler Alpen gelernt. Nur deswegen konnte ich die werte Leserinnen- und Leserschaft über die vergangenen drei Tage noch nicht informieren. Und genau deswegen häuften sich in den Kommentaren die Fragen. Und eben deswegen ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Antworten.
beweist, dass Petrus auch nur mit Wasser kocht.
sympathische Weise vereinen, ist eine Bereicherung. Dachschaden ist zu hart? Der Mann hat mitten auf der Straße zehnmal einen Skispringer imitiert und dazu „Andi Goldberger“ geschrien. Dann hat er gejodelt.
Ort war, eilte ich in den Supermarkt. Der bot Hundefutter nur in Industriemengen, also kaufte ich für Niko Poldi Katzenfutter. Hund Niko Poldi hat gar nichts gegen Katzenfutter.
halt. Fazit: Sechs Stunden unterwegs, davon gut fünf auf den Beinen. Tipp des Tages: Fleißaufgaben und Weitwanderungen verhält sich wie Schokolade und Chili: anfänglich komisch, aber doch irgendwie mmmmh.
Der Aufstieg von Erpfendorf über den Gernkogel auf das Straubinger Haus ist von der Sorte „wahrscheinlich der anstrengendste, den ich je gegangen bin”. Und eben das ist multipler Blödsinn. Weil nämlich: Einerseits waren Sie, geschätzter Leser, bei noch keinem Aufstieg meines Lebens dabei, auch nicht beim Erpfendorfer. Und können ihn also genauso wenig nachvollziehen wie alle anderen Axel-biografischen Aufstiege. Andererseits war er natürlich auch nur der anstrengendste meines Lebens, solange ich in ihm verhaftet war, kaum oben war es halb so schlimm. Was bleibt ist die zwanghafte menschliche Neigung zum unerklärten Superlativ.
treiben dir die Berge aus. Ein Beispiel? Der kometenhafte Aufstieg ab Erpfendorf war idyllisch, weil durch den Wald und über steile Wiesen. Er war voller Überaschungen, weil Bach-Schwimmbecken und verfallene Almhütten. Er war unberechenbar mühsam, weil Hitze ohne Wind. Und ja: Er war unfassbar anstrengend, weil gut 700 Höhenmeter ohne Umschweife. Aber der anstrengendste? Ob mehr Schweiß floss als bei allen anderen davor und danach? Weiß ich nicht, ist auch egal. Es gilt, sich auf die Eigenschaften zu konzentrieren. Andere Anstiege waren lehmig, verregnet, rutschig, hinterlistig. Und was weiß ich, welcher da der mühsamste war.
wieder so eine Erkenntnis fürs Leben. Statt ein Erlebnis mit der Farblosigkeit eines namenlosen Superlativs kaltzustellen, lieber einmal sagen, wie Urlaub, Essen und Sex genau waren. Nicht nur best- und tollst-. Geben wir unserem Leben Namen und Farben.
wahrscheinlich das schwerste Unwetter meines ganzen Lebens…
Rotwein vor dem Bettgang wird langsam zur ständigen Einrichtung.
Alleine: Ich weiß, dass der Weihnachtsmann diesen Sommer in Scharnitz verbringt, wenn auch nur auf der Durchreise. Ich habe ihn dort getroffen und genau das fiel mir an meinen Kitzbüheler Rasttagen wieder ein. Er kam damals urplötzlich in das kleine Kaffeerestaurant im Herzen von Scharnitz herein, in dem ich das Ende eines Regens abwartete. Er sagte nicht Hoho, sondern Hello. Er trug ein batikbuntes T-Shirt am prallen Körper und ein zufriedenes Lächeln im Gesicht, das zu gut zwei Drittel vom weißen Bart verdeckt war. Er setzte sich hin und war von Anfang freundlich. Und offenherzig. Er sprach mit der mittelalterlichen Besitzerin, laut und herzlich. Bestellte sein alkoholfreies Bier und seine Gulaschsuppe, die er später über den Klee loben, aber auch in seinem Bart verteilen sollte. Er sprach die Menschen an. Sie sprachen nicht zurück, diese Offenheit war ihnen suspekt. Dann sprach er mich an.
Santa heiße er, dabei verzog er nicht einmal einen Mundwinkel zu einem Lächeln. Europa habe er bereist, immer schon, jetzt wieder, von Rom mit dem Mietwagen über die Schweiz und Deutschland und nun hier über Scharnitz zurück, das müsse er machen, weil er ja nicht wisse, wie lange er noch habe. Seine Mutter habe er früher, viel früher einmal in die Schweiz gebracht, aus medizinischen Gründen. So toll sei das alles hier, die Menschen so freundlich, dabei lächelte er die Besitzerin an, die suspektiert wegschaute.
Santa ist mehr als ein schräger Typ. Er ist Gammler und Geber, eben für alle da. Und für die Scharnitzer mindestens so sehr wie für die Kitzbüheler.
die sich in dem großen Kopf denken, dachte ich immer, da ist sicher allerlei drin. Kombiniert mit ihren starren großäugigen Blicken, die immer von der Seite daherkommen, entwuchs daraus ein gewisses Befinden. Wobei „unsympathisch” schon übertrieben ist, weil es ein Gefühl impliziert. Sie waren mir nur suspekt.
zweieinhalb, ohne Trödeln) haben die Bremsen ordentlich Gas gegeben: vorne Bremsen, hinten Bremsen, auch auf der Hand Bremsen. Ekelhaftes Getier aus der Familie der Fliegen. Mitten im Heiligen Land Tirol sehe ich das so: Gott schuf die Fliege und der Teufel hat sie mit schmerzhafter Hinterhältigkeit versehen.


